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Vollstreckungsurteil

Was bedeutet:

Vollstreckungsurteil

Vollstreckungsurteil
Vollstreckungsurteile sind (Vollstreckungs-)Bescheide vom Gericht, die die Wirkung eines Urteils haben.

Haben Sie einem Mahnbescheid nicht widersprochen bzw. die dort geforderte Zahlung nicht beglichen kann der Gläubiger einen Antrag auf Vollstreckung stellen. Durch das Gericht wird ein Vollstreckungsurteil ausgestellt mit dem der Gläubiger seine Forderung nun zwangsweise durch Pfändung eintreiben kann. Hierzu kann er entweder Gerichtsvollzieher zu Ihnen nach Hause schicken oder Pfändungen auf Ihrem Konto oder auch Lohnpfändungen beim Arbeitgeber erwirken.

Mit dem Vollstreckungsurteil erhalten Sie auch ein Widerspruchsformular gegen dasselbe. Ist die hier erhobene Forderung des Gläubigers zum Teil oder sogar in ganzer Höhe falsch, müssen Sie teilweise oder gänzlich gegen das Vollstreckungsurteil Widerspruch einlegen. Prüfen Sie hierbei unbedingt die vom Gläubiger angegebenen Verzugszinsen und beachten die Widerspruchsfrist von zwei Wochen! Innerhalb dieses Zeitraumes von zwei Wochen muss der Widerspruch beim zuständigen Gericht eingegangen sein.

Ihr eingereichter Widerspruch erwirkt, dass der Vollstreckungsbescheid zwar nicht rechtskräftig ist, aber doch vorläufig vollstreckbar. Somit kann weiterhin gegen Sie vollstreckt werden (durch Gerichtsvollzieher oder durch Pfändungen), doch kann später noch eine andere Entscheidung des Gerichts bezüglich der Höhe der Forderung oder generellen Rechtmäßigkeit der Forderung erfolgen.

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