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Insolvenzmasse

Was bedeutet:

Insolvenzmasse

Insolvenzmasse
Die Insolvenzordnung definiert die Insolvenzmasse als das gesamte Vermögen, das dem Schuldner zur Zeit des Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehört und das er während dem laufenden Insolvenzverfahren erlangt (Bspw. Pfändbarer Teil des Einkommens).

Gegenstände, die nicht pfändbar sind, wie der nicht pfändbare Teil des Einkommens oder Dinge, die der Schuldner benötigt um sein Leben zu bestreiten (Bspw. Einrichtungsgegenstände, Kleidung etc.), gehören nicht zur Insolvenzmasse. Wird ein PKW zur Berufsausübung benötigt, darf es ebenfalls nicht zur Insolvenzmasse gerechnet werden.

Im Insolvenzverfahren werden die ausstehenden Forderungen der Gläubiger mit der Insolvenzmasse befriedigt. Der Insolvenzmasse werden die Verfahrenskosten und Vermögen welches durch die Aussonderung nicht zum Verfahren gehört abgezogen. Ebenso wird die Insolvenzmasse um  die Absonderungsrechte bereinigt. Aus der dann vorhandenen Insolvenzmasse werden die Gläubiger nach der zuvor berechneten Quote befriedigt.

Der Schudner verliert mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Verfügungsgewalt über das Vermögen, welches zur Insolvenzmasse gehört. Die Verfügungsbefugnis über die Vermögenswerte, die zur Insolvenzmasse gezählt werden, unterliegt nun alleinig und ausschließlich dem Treuhänder.

Das Einkommens des Schuldners bleibt nach der Pfändungstabelle für eine Person ohne Unterhaltsverpflichtungen in Höhe von 940,- Euro monatlich pfändungsfrei.

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