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Beratungsschein

Was bedeutet:

Beratungsschein
Der Gesetzgeber möchte auch finanziell schwachen Bürgern die Möglichkeiten eines Rechtsbeistands ermöglichen. Mit dem Beratungsschein ist die gesetzliche Grundlage dafür gegeben.

Einen Antrag auf Beratungsschein erhalten Sie bei dem für Sie örtlich zuständigen Amtsgericht, müssen diesen entsprechend ausfüllen und samt Nachweise über Ihre persönliche und wirtschaftliche Situation beim Amtsgericht wieder abgeben. Wird Ihr Antrag auf Beratung genehmigt, können Sie einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen, der Sie in Ihrer Angelegenheit für Sie gegen eine einmalige Gebühr von 10,- Euro beraten wird. Alle weitere Kosten des Anwalts und seine Vergütung wird vom Anwalt mit den dafür zuständigen Behörden abgewickelt werden.

Leider zeigt die Praxis, dass viele Amtsgerichte Schuldner auf die örtlichen anerkannten Schuldenberatungsstellen verweisen, die ebenfalls eine kostenlose Beratung anbieten, anstatt einen Beratungsschein auszustellen.

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